Wissenswertes zur EN 60601-2-52

Sicherheit von medizinischen Betten: EN 60601-2-52

Im April 2013 trat die neue DIN EN 60601-2-52 in Kraft. Diese Norm richtet sich speziell an Hersteller und vertieft die Sicherheit medizinischer Betten (Pflegebetten, Krankenhausbetten, Homecare,…). Die 60601-2-52 ersetzt die DIN EN 60601-2-38. Zur Erleichterung gilt Bestandschutz. Das heißt dass Betten, die vor April 2013 gefertigt wurden und der bisherigen DIN EN 60601-2-38 entsprechen weiter betrieben werden dürfen. Laut meiner Information gilt der Bestandsschutz nicht mehr, siehe link Beitrag.
Trotzdem! Unbedingt auf die Abstände der Seitengitter achten. Man weiß ja nie…

Im Folgenden habe ich für Sie eine kleine Linksammlung zusammengestellt, in der sich verschiedene Hersteller mit dem Thema DIN EN 60601-2-52 befassen:
Hermann Bock GmbH, .bock-Navigator 03/2013
wissner-bosserhoff GmbH, Ausgabe 05/2013
Völker AG, Kundeninformation 12/2011

Zusammenfassend kann man sagen: Die neue EN 60601-2-52 birgt Einiges an Herausforderungen für Hersteller und Importeure. Zudem schreitet die Harmonisierung voran und die Anforderungen an medizinisch genutzte Betten werden erneut konkreter. Für Betreiber ändert sich – nach aktuellem Stand – aufgrund des Bestandsschutzes wenig sofern die Bestandsbetten der „alten“ DIN EN 60601-2-38 entsprechen. Wer zudem regelmäßig seine Klinik- und Pflegebetten prüfen und warten lässt ist auf der sicheren Seite.

Linkarchiv:
Ärzteblatt, Beitrag zum Thema Sicherheit Pflegebett, 2002

1 thought on “Sicherheit von medizinischen Betten: EN 60601-2-52

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